1513 – Der Mythos der Piri Reis Weltkarte

Die Piri Reis Weltkarte ist eine spektakuläre Weltkarte mit vielen Rätseln. Sie wurde 1513 von dem osmanischen Admiral und Kartographen Piri Reis angefertigt. Die Karte war lange Zeit verschollen und nur der Westteil der Weltkarte, wurde 1929 in der Bibliothek des Palastes Topkapu Sarayi im heutigen Istanbul wiederentdeckt.


Die Weltkarte datiert das Jahr 1513, gerade mal 21 Jahre nach dem Columbis Amerika wiederentdeckte. Das besondere an der Karte ist, daß sie zu der damalige Zeit sensationell genau die Karibik besonders Kuba, Florida und das Bermuda-Dreieck sowohl die Küste von Südamerika darstellt. Andere Bereiche wiederherum, wie etwa Mittel und Nordamerika, sind völlig fehlerhaft und sicherlich nur erfunden.

Forscher sind aber überrascht und rätseln, woher der Osmane nach der relativ kurzen Zeit der Erforschung von Mittel- und Südamerika, von 13-21 Jahren eine so genaue Karten bekommen konnte. Alleine Südamerika kannte man erst wenige Jahre in Europa. So vermutet man das u.a. auch Chinesische Quellen für die Inhalte in der Karte, den Reis war auf einer Expedition im Zeitraum von 1405 und 1433 in China.

Eine umfangreiche Beschreibung und weiterführende Informationen finden Sie auf Wikipedia.

Links: http://de.wikipedia.org/wiki/Karte_des_Piri_Reis

Die Deutschen – 20-teilige Dokuserie online

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GeoGREIF zeigt historische topographische Landkarten von Deutschland im Maßstab 1:25.000

Ein tolles Archiv historischer topographischer Meßtischblätter, im Maßstab 1:25.000, finden Sie auf der GeoGREIF Webseite der Uni Greifswald.

Fast jede Karte kann dabei angeschaut werden. Einzigster Nachteil ist, daß die Scans recht klein sind. Man muss schon sehr genau hinschauen oder die Bilder vergrößern um auch kleinere Ortschaften und Namen zu lesen.

1507 – Die Waldseemüllers Weltkarte taufte Amerika und Amerigo Vespucci wußte von nichts

Matin Waldseemüller, deutscher Kartograph von 1470-1522, aus Freiburg, erstellte 1507, zusammen mit Ringmann in St. Dié in Lothringen ein Erdglobus sowie eine Weltkarte.

Im Auftrag des Herzog von Lothringen entstand die erste Weltkarte wo “Amerika” genannt wurde. Die Karte gilt seitdem als “Geburtsurkunde Amerika”. Denn auf Vorschlag Ringmanns trug man dort für die “Neue Welt” die von Amerigo Vespucci erkundet wurde, den Namen “Amerika” ein, ohne das Vespucci das wußte.


1901 wurde eine der ursprünglich 1.000 Exemplare auf Schloß Wolfegg wiederentdeckt. 2001 wurde diese an die Libary of Congress in Washington für rund 10 Millionen Dollar verkauft. 2005 wurde die Karte als Weltdokumentenerbe der UNESCO erklärt.

Vier weitere Karten befinden sich in der historischen Bibliothek Offenburg und in der Bayerischen Staatsbibliothek in München. Eine andere ist im Besitz der James Ford Bell Library der Universität von Minnesota und die letzte wurde 2005 von Christie´s an jemand unbekanntes versteigert.

Weitere Informationen finden Sie auf Wikipedia.